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Innsbruck erweitert Forschung um Elektronenstrahl-Metalldrucker für Hochtemperaturlegierungen

Die Universität Innsbruck hat eine Calibur3-Anlage für das metallische Elektronenstrahlschmelzen des britischen Anbieters Wayland Additive installiert. Die Finanzierung stammt aus dem Forschungsinfrastrukturprogramm 2024 der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft. Die Anlage soll die Entwicklung von Werkstoffen und Prozessen vorantreiben, insbesondere für schwer verarbeitbare Legierungen und Anwendungen bei hohen Temperaturen. Ausschlaggebend war laut Universität die aktive Ladungsneutralisierung NeuBeam. Andere Anlagen dieses Typs benötigen dafür ein aufwendiges Vorsintern des Pulverbetts, um Rauchentwicklung durch elektrostatische Aufladung zu begrenzen. Der offene Aufbau und der kleine Bauraum erlauben es Forschenden, Scanstrategie, Strahlparameter und Energieeintrag während des Prozesses anzupassen. Die Universität bezeichnet die Anlage als erste ihrer Generation in Österreich. Sie dient damit vor allem dem Vergleich von Elektronenstrahl- und Laserprozessen im Pulverbett, nicht einer Steigerung der Produktionskapazität.

2 Quellen