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Test: Creality Pika, ein Handscanner für 699 Dollar, überzeugt beim Preis-Leistungs-Verhältnis

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Test: Creality Pika, ein Handscanner für 699 Dollar, überzeugt beim Preis-Leistungs-Verhältnis
Bild: Tom's Hardware

Tom's Hardware hat den Creality Pika getestet, einen kompakten Handscanner, der für 699 Dollar vorbestellbar ist. Der Tester zählt ihn wegen Handlichkeit, Preis und der Software Creality Scan zu den besten Scannern des Jahres 2026. Er ist allerdings weniger präzise als die Sermoon-Serie und braucht ein recht leistungsfähiges Smartphone oder einen starken Rechner.

Die wichtigsten Fakten
  • Der Pika wiegt mit Akkus 260 g und kostet vorbestellt 699 Dollar
  • Der Blaulichtmodus nutzt sieben parallele Linien, Einzelbildgenauigkeit 0,03 mm
  • Markerfreies Laserscannen geht nur per Kabel am Computer
  • Ausgabeformate sind unter anderem STL, OBJ und PLY über Creality Scan

Kontext Beim Streifenlicht-Scannen wird ein bekanntes Lichtmuster auf das Objekt projiziert und die Form aus der Verzerrung des Musters berechnet, beim Laserlinien-Scannen werden Linien über die Oberfläche geführt.

Was bietet der Creality Pika?

Der Pika ist ein kleiner Handscanner in der Form einer Kompaktkamera und wiegt mit seinen aufladbaren AA-Akkus 260 g. Er bietet zwei Modi: Blaulaser-Scanning mit sieben parallelen Linien und Nahinfrarot-Streifenlicht. Der Test nennt für den Lasermodus eine Einzelbildgenauigkeit von 0,03 mm und für Streifenlicht bis zu 0,08 mm pro Meter, bei einem Laser-Arbeitsabstand von 160 bis 400 mm.

Im Lieferumfang sind ein Tischstativ, eine Kalibrierplatte aus Glas, ein manueller Drehteller, Markerpunkte und Ersatzakkus. Die Kalibrierung dauert etwa zehn Minuten. Ein kleines Display auf der Rückseite zeigt den laufenden Scan oder erlaubt die Anpassung von Belichtung und Zoom.

Wo liegen die Grenzen im Einsatz?

Der Scanner überlässt einen großen Teil der Rechenarbeit dem angeschlossenen Gerät, daher spielt die Hardware eine Rolle. Ein iPhone 15 reichte dem Tester gerade so, ein älterer Laptop mit 8 GB RAM funktionierte nicht, ein einfacher Gaming-Laptop mit 16 GB dagegen schon. Creality nennt für Windows 16 GB RAM und eine Nvidia-GPU mit 8 GB VRAM als Minimum. Drahtlose Verbindungen sind langsamer, und markerfreies Laserscannen erfordert ein Kabel.

Der mitgelieferte manuelle Drehteller hat etwas Spiel im Mittellager, was die Oberfläche des Scans aufrauen kann. Die gedruckte Kurzanleitung ist kaum mehr als eine Packliste.

Wie fielen die Testscans aus?

Der Tester scannte eine David-Büste nach Michelangelo, eine 62 mm große Spielfigur und eine Wackelkopffigur. In Creality Scan wurden die Daten verschmolzen, Markerpunkte und Rauschen entfernt, die Basis beschnitten, Löcher gefüllt und das Netz geglättet und vereinfacht. Die Ergebnisse wurden auf einem Prusa Core One L und einem Prusa XL in PLA gedruckt und als nahezu perfekt beschrieben. Laut Test erleichterte das geringe Gewicht das Erreichen von Hinterschneidungen wie der Unterseite von Haaren und Kinn.

Was das bedeutet

Für kleine Fertigungsbetriebe macht ein Scanner in dieser Preisklasse Reverse Engineering einfacher Teile, Passungsprüfungen und schnelle Kopien verschlissener Bauteile erschwinglich. Ein Messtechnikgerät ist er nicht: Die Genauigkeitswerte stammen aus der Herstellerangabe, und der Test umfasste Anschauungs- und Hobbymodelle, keine toleranzkritischen Teile. Die Hardwareanforderungen verursachen versteckte Kosten. Das schließt an die früheren AddiWire-Meldungen zum geplanten Bambu-Lab-Scanner S1 an, die auf ein wachsendes Wettbewerbssegment für Verbraucherscanner hindeuten.

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Häufige Fragen

Was kostet der Creality Pika?

Der Test nennt einen Vorbestellpreis von 699 Dollar, als Veröffentlichungsdatum ist der 22. Juli 2026 angegeben.

Lässt sich der Pika mit dem Smartphone nutzen?

Ja, er verbindet sich drahtlos mit einem Smartphone mit der App Creality Scan, das Gerät muss aber recht leistungsfähig sein. Markerfreies Laserscannen erfordert eine Kabelverbindung zum Computer.

Welche Dateiformate kann er exportieren?

Die Spezifikation nennt OBJ, STL und PLY, der Test erwähnt zudem ASC-Export aus Creality Scan.

Zu den Originalberichten
  1. Tom's Hardware 3D printing, 19. Okt. 2026

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe von KI aus den verlinkten Berichten erstellt, unter der redaktionellen Verantwortung von Svetozar Kolesar.