Rolls-Royce hat bei Norsk Titanium ein additiv gefertigtes Bauteil aus Titan bestellt. Das Bauteil besteht aus der Legierung Ti-6Al-4V, die in Flugtriebwerken häufig eingesetzt wird. Laut Bericht könnte das Teil in den laufenden zivilen Triebwerksprogrammen von Rolls-Royce zum Einsatz kommen. Angaben zu Stückzahlen, Lieferterminen, Auftragswert oder zur Fertigung des Teils liegen nicht vor. Die Bestellung zeigt, dass die additive Fertigung von Metallen im zivilen Triebwerksbau weiter an Bedeutung gewinnt, wo Titanbauteile strenge Zulassungsanforderungen erfüllen müssen.
HP hat sein CFIP-Verfahren vorgestellt, mit dem sich Bauteile aus Multi Jet Fusion für den Flugeinsatz eignen sollen. Der Bericht konzentriert sich auf tragende Drohnenrahmen, bei denen Ingenieure häufig feststellen, dass das Basispolymer PA12 mechanisch nicht ausreicht, wenn Teile wiederholt beansprucht werden oder Stöße aufnehmen müssen, ohne zusätzliche Masse zu gewinnen. Multi Jet Fusion liefert bei komplexen PA12-Geometrien eine gute Maßhaltigkeit. Das Ausgangsmaterial enthält jedoch nur begrenzte technische Angaben dazu, wie CFIP die Werkstoffeigenschaften verändert. Für Prozessparameter, Prüfergebnisse und Qualifizierungsdaten empfiehlt sich der Blick in die Originalquelle.
Das US-Rüstungstechnikunternehmen Kratos hat einen Metalldrucker des Typs AMCM M 8K erworben. Die Anlage soll an einem Standort in Odon im US-Bundesstaat Indiana aufgestellt werden. Ziel ist es, die Kapazitäten für große Metallbauteile auszubauen, vor allem für Entwicklungs- und Testprogramme in der Hyperschalltechnik. Der Bericht beschreibt die Maschine als großformatiges System. Weitere technische Angaben wie Bauraum oder Prozessdetails liegen im vorliegenden Auszug nicht vor.