Align Technology (Nasdaq: ALGN) weitet den direkten 3D-Druck über die Kieferorthopädie hinaus aus und plant individuell angepasste Sportmundschutze. Laut einem Bericht von 3DPrint.com meldete das Unternehmen für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von mehr als 1 Mrd. US-Dollar. Der Bericht ist nur ein kurzer Anriss, daher liegen zum Start der Mundschutz-Linie, zum Zeitplan und zum Fertigungsverfahren keine weiteren Angaben vor. Die Meldung zeigt, wie ein großer Anbieter von Zahnschienen den direkten Druck für ein neues Verbraucherprodukt einsetzt.
Der US-Fertigungsspezialist Precision Resource richtet an den Standorten Huntington Beach in Kalifornien und Shelton in Connecticut zwei zusätzliche Werke für additive Fertigung ein, die mit Druckern von 3D Systems ausgestattet werden. Geplant sind neue Druckanlagen, eine eigene Wärmebehandlung und zusätzliche Kapazitäten für die Präzisionszerspanung. Ziel ist ein durchgängigerer Weg vom gedruckten Rohteil zum fertigen Bauteil für kommerzielle Kunden und die Verteidigungsindustrie. Der Betrieb soll in den Werken im Lauf des ersten Quartals 2027 starten. Angaben zur Anzahl der Anlagen oder zum Investitionsvolumen liegen nicht vor.
Der Berliner Hersteller großformatiger Industriedrucker BigRep zieht sich rund zwei Jahre nach seinem Börsengang wieder von der Börse zurück. Die Aktionäre haben eine vereinfachte Unternehmensstruktur gebilligt. Künftig halten drei bisherige Großinvestoren das Unternehmen: Koehler Invest, DeKrassny und Hage Holding. Der Bericht erwähnt außerdem die Vorstellung des Druckers ALTRA 670, zu dessen Spezifikationen und Verfügbarkeit der vorliegende Anreißertext jedoch keine weiteren Angaben macht. Es handelt sich somit um eine Änderung bei Eigentum und Unternehmensführung, nicht um einen Wechsel des Produktportfolios.
Die BigRep GmbH, ein deutscher Hersteller von großformatigen 3D-Druckern, ist laut einem Bericht von 3DPrint.com wieder in Privatbesitz. Der Bericht nennt ein Umsatzwachstum von rund 45 % sowie einen neuen 3D-Drucker. Details zu den neuen Eigentümern, den Konditionen der Transaktion, dem Druckermodell und dem Berichtszeitraum liegen in der vorliegenden Quelle nicht vor und sind daher hier nicht bestätigt. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren mehrere Wechsel bei Eigentum und Finanzierung durchlaufen, die der Bericht als unruhige Phase beschreibt. Für Käufer großformatiger FDM-Systeme signalisiert die Meldung eine Rückkehr zu privater Kontrolle und gemeldetes Wachstum. Die Finanzangaben sollten jedoch anhand der eigenen Veröffentlichungen des Unternehmens geprüft werden.
Der Podcast AMinsider zur additiven Fertigung wird künftig von 3Dnatives betreut. Laut Meldung setzt die Sendung ihre Arbeit fort und porträtiert die Branche gemeinsam mit Anwendern der Technologie. Ziel sei es, Hörer weiterhin über Neuheiten aus dem Sektor auf dem Laufenden zu halten. Zu Formatänderungen, Moderatoren, Veröffentlichungsrhythmus oder den genauen Bedingungen der Zusammenarbeit macht der Bericht keine Angaben. Für das Fachpublikum der additiven Fertigung kommt damit ein weiterer Audiokanal im Angebot von 3Dnatives hinzu.
Aktuelle Zahlen zeigen, dass Ankündigungen zur Rückverlagerung der Produktion in den USA anhalten. Investmentgesellschaften kaufen Fertigungskapazitäten auf, und Online-Plattformen für digitale Fertigung wachsen. Für die additive Fertigung ist das Bild gemischter: Kunden schätzen womöglich die Option, Teile im Inland herstellen zu können, ohne sich langfristig auf inländische Serienfertigung festzulegen. Der Beitrag fragt, welche Unternehmen von dieser Nachfrage profitieren. Es handelt sich um eine Analyse ohne quantifizierte Effekte für den Sektor.
AM-Europe hat einen Lenkungsausschuss berufen, der die strategische Ausrichtung der Organisation begleiten soll. Mitglieder sind Vertreter nationaler Branchenverbände aus mehreren europäischen Ländern. Der Bericht nennt weder die einzelnen Mitglieder noch konkrete Vorhaben des Gremiums. Für die additive Fertigung bedeutet der Schritt eine engere Abstimmung zwischen nationalen Verbänden auf europäischer Ebene. Angaben zu Prioritäten und Zeitplan fehlen in der Ankündigung.