Case studies, five projects bringing 3D printing into industry
Five real projects in maintenance, product development and education. Spare parts in 24 to 48 hours instead of 4 to 6 weeks, iterations in one day instead of 2 to 3 weeks.
Nachrichten zur additiven Fertigung und europäische Preise, mit unabhängigem Expertenkommentar
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Five real projects in maintenance, product development and education. Spare parts in 24 to 48 hours instead of 4 to 6 weeks, iterations in one day instead of 2 to 3 weeks.
In practice, generative design and topology optimization now describe the same thing. I explain how the software arrives at a shape, why the result looks...
A material is chosen by what the part has to withstand, not by its name. Environment, load, technology, certifications, and why datasheets often cannot be compared.
When it makes sense to make several bolted, welded or bonded parts as one, what you gain, when it is a bad idea and how to decide, with examples from BMW,...
When no drawing exists for a part, reverse engineering is the way to a CAD model. What the process from scan to new part looks like, which scanning method to use when, what is legally allowed, and how 3D scanning checks a printed part.
A bracket 71 percent lighter, a manifold of one part instead of three, a gripper finger 82 percent lighter and two molds with a 22 percent shorter cycle....
Additive manufacturing rarely fails because of the machine today. It fails because nobody in the company understands design, materials, process, quality and...
Additive manufacturing is the third way of making parts, alongside removing and forming material. It does not replace them, but it demands a different way...
Forschende stellen ScaffoldForge vor, ein generatives KI-Modell, das aus Zielwerten für die Knochenstruktur in etwa 12 Sekunden eine vollständige Gerüstgeometrie erzeugt. Die Topologieoptimierung braucht dafür rund 8.400 Sekunden. Alle Ergebnisse stammen aus Simulationen, gedruckt oder getestet wurde noch nichts.
Maschinenbaustudierende der Hochschule Bielefeld (HSBI) am Campus Minden haben einen Fahrradhelm-Prototyp mit bionisch inspirierter Dämpfungsstruktur entwickelt. Sie untersuchten, wie natürliche Geometrien aus Knochen oder Schildkrötenpanzern Belastungen aufnehmen, und gingen von Waben-, Baum- und Voronoi-Strukturen aus. Der Helm entstand im Praxisprojekt Angewandte Wissenschaft und wurde im 3D-Druck gefertigt.
EOS und das brasilianische Raumfahrt-Startup BIZU Space kooperieren beim additiven Fertigen von Metallbauteilen. Die Ingenieure von BIZU Space erhalten über die Additive Minds Academy eine Schulung in Design for Additive Manufacturing sowie Unterstützung durch Fachleute von EOS Additive Minds. Das Unternehmen entwickelt Antriebstechnik für eine in Brasilien privat entwickelte Orbitalrakete.
UCC Holding meldet, dass eine 3D-gedruckte Schule in Katar kurz vor der Fertigstellung steht, das Dach wird derzeit installiert. Das Projekt wurde 2025 gestartet. Die Meldung bezeichnet das Gebäude als größtes jemals errichtetes 3D-gedrucktes Bauwerk und nennt rund 30.000 Quadratmeter gedruckter Wände. Da nur ein kurzer Anreißertext vorliegt, fehlen Angaben zu Drucksystem, Materialien, Druckdauer und Eröffnungstermin. Für die Baubranche zeigt das Projekt, dass großformatige gedruckte Wände zunehmend in fertige öffentliche Gebäude einfließen.
CoreTechnologie hat zur Formnext 2026 die Version 1.8 SP1 seiner Software 4D_Additive vorgestellt. Das Update zielt auf die Vorbereitung additiver Fertigungsaufträge, damit wiederkehrende Schritte vor dem Druck entfallen. Über das neue Format 4dam lässt sich die Software an ein Manufacturing Execution System (MES) anbinden. Hinzu kommen eine Verzugssimulation für metallische Bauteile und Werkzeuge zur Bearbeitung der Geometrie. Der Bericht ist eine Kurzmeldung, weitere Angaben zu Verfügbarkeit oder Preis liegen nicht vor.
PTC zeigt auf der Formnext 2026, wie sich Druckteile aus einem CAD-Modell ableiten lassen, das mehrere Personen gleichzeitig in der Cloud bearbeiten. Die Vorführung am Stand in Halle 12.0 verbindet die Cloud-Plattform Onshape mit einem Formlabs Form 4 Harzdrucker. Im Vordergrund stehen die Verknüpfung von Konstruktion, Versionierung und additiver Fertigung und weniger ein neues Druckverfahren. Onshape vereint parametrisches CAD mit Cloud-Zusammenarbeit, sodass Konstruktionsteams ein aktuelles Modell teilen und dessen Versionen nachverfolgen können. Für Ingenieure zeigt die Messe, wie eine gemeinsame Konstruktionsquelle direkt in einen Harzdruck-Workflow einfließen könnte. Da es sich um einen Anreißertext handelt, liegen über Messestand und Produktkombination hinaus keine weiteren Details vor.</summary_de>
Ingenieure am Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) des MIT haben X-Hinges entwickelt, ein Designsoftware-Werkzeug zur Erstellung von 3D-gedruckten Objekten mit interaktiven Funktionen. Die Objekte nutzen integrierte Sensoren, um menschliche Berührung zu erkennen. Der Bericht ist nur ein kurzer Anriss, daher liegen keine Angaben zur Sensorik, zum Druckverfahren oder zu den Materialien vor. Die Arbeit befindet sich im Forschungsstadium und zeigt, wie gedruckte Bauteile so entworfen werden können, dass sie auf Nutzereingaben reagieren, ohne nachträglich separate Elektronikbaugruppen einzubauen. Ingenieure, die an funktionalen Druckteilen und deren Produktintegration arbeiten, können das Projekt wegen des Designansatzes verfolgen.
Forschende der Vellore Institute of Technology haben zwei auxetische Gittergeometrien verglichen, die aus demselben Photopolymerharz auf demselben Drucker und unter demselben Druckversuch gefertigt wurden. Die Stern-Dreieck-Zelle trug deutlich mehr Last als das Re-Entrant-Hexagon, mit Spitzenkräften von etwa 2.700 N gegenüber 660 N und einer rund dreifach höheren Energieaufnahme. Das Team arbeitete mit einem Verfahren in Anlehnung an ASTM D695 und einem Finite-Elemente-Modell in Abaqus, das eine veröffentlichte ABS-Simulation innerhalb von etwa 3 Prozent reproduzierte. Die Autoren empfehlen das Hexagon für Dämpfungsanwendungen wie Implantate, Schuhsohlen und Polsterungen und das Sterndesign für Festigkeit und Schlagschutz. Da nur vier Proben je Design getestet wurden, fordern sie größere Testserien für belastbare statistische Aussagen.
Cairn Surgical hat Daten aus einer internationalen Klinikstudie zu seinem Breast Cancer Locator vorgelegt. Das System koppelt Magnetresonanztomografie mit einer auf den einzelnen Patienten zugeschnittenen, gedruckten Schablone für brusterhaltende Operationen. Damit soll sich die Ausdehnung nicht tastbarer Tumoren im OP genauer bestimmen lassen als mit der bisher üblichen Drahtmarkierung. Der Bericht beschreibt zudem die Lagerung der Brust in Rückenlage, der Quelltext bricht an dieser Stelle jedoch ab, weitere technische Angaben liegen nicht vor. Für Hersteller von Medizinprodukten und Kliniken ist die Studie ein Hinweis auf den klinischen Nutzen patientenspezifischer additiver Fertigung.
Lemki Robotix, ein deutsch-ukrainisches Startup für großformatigen 3D-Druck mit Verbundwerkstoffen, hat ein 3D-gedrucktes Wohnmobil mit bionischem Design vorgestellt. Das Projekt entsteht zusammen mit iSCALE3D und soll zeigen, was die additive Fertigung im Fahrzeugbau leisten kann. Der vorliegende Bericht ist nur ein kurzer Teaser, daher sind technische Details, Werkstoffe und Zeitpläne noch nicht bekannt.
Ein Labor der Virginia Tech druckt ein Silikon mit Tröpfchen einer flüssigen Gallium-Indium-Legierung und streckt die Tröpfchen beim Drucken, sodass Wärme entlang ihrer Achse fließt. Ein Paper von 2025 nennt 9,9 W/mK in Tröpfchenrichtung, etwa das 40-Fache von ungefülltem Silikon. Die Arbeit ist frühe Forschung für individuelle Kühlkörper und dehnbare Wearables.
Ein von Hackaday vorgestellter Leitfaden erklärt, warum sich bei großen FDM-Drucken die Ecken abheben und wie man das verhindert. Der abgelegte Kunststoff schrumpft beim Abkühlen, besonders bei breiten, flachen Formen mit scharfen Ecken.
Ein Team der UC Berkeley hat OpenCAL veröffentlicht, einen Open-Source-Bauplan für einen Drucker mit Computed Axial Lithography, der ein ganzes Bauteil in einem rotierenden Harzgefäß binnen Minuten formt. Das Gerät kostet rund 1.400 Dollar und lässt sich an einem Nachmittag aufbauen. Damit gelangt ein bislang überwiegend akademisches Verfahren in Makerspaces und kleine Werkstätten.
UltiMaker hat einen Blogbeitrag dazu veröffentlicht, wie sich passende Anwendungen für den 3D-Druck mit Carbonfaser finden lassen. Die Quelle nennt nur die Überschrift, daher sind Materialien, Drucker oder Beispielteile nicht bekannt. Der Beitrag richtet sich offenbar an Anwender, die entscheiden wollen, wo Carbonfaser-Werkstoffe in ihrer Arbeit sinnvoll sind.