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Nachrichten zur additiven Fertigung und europäische Preise, mit unabhängigem Expertenkommentar

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Konsumgüter

Analysen von Svetozar Kolesar (auf Englisch)

Neueste Nachrichten

Desktop 3D-Druck

Aimia: KI-Studio von Bambu Lab erzeugt druckbare Modelle aus Text oder Foto

Bambu Lab nimmt Aimia, ein KI-Modellierungsstudio, in den Werkzeugbereich seiner Plattform MakerWorld auf. Laut Anbieter entsteht aus einer kurzen Textbeschreibung oder einem Foto innerhalb weniger Minuten ein druckbares 3D-Modell, Vorkenntnisse im Modellieren sind nicht nötig. Der Dienst ist noch nicht allgemein verfügbar, Interessierte können sich vorerst für eine Warteliste registrieren. Der Ablauf umfasst laut Bericht vier Schritte, beginnend mit einer Texteingabe. Angaben zu Preisen, Starttermin und Modellqualität liegen nicht vor. Für Anwender am Desktop-Drucker könnte das Werkzeug die Hürde für eigene Bauteile senken, die Modelle sollten vor dem Druck dennoch geprüft werden.

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Forschung

Forschung testet Einbettung von Keimkristallen in Platinschmuck per Druck

Am Centre for Print Research der University of the West of England entwickeln Forschende ein hybrides Verfahren, bei dem Keimkristalle während des Druckens in Platinbauteile eingebracht werden. Im Projekt neo-gemstone unter Leitung von Sofie Boons sollen nach dem Druck Rubine und Saphire in den Schmuckfassungen wachsen. Als Ausgangsmaterial sind unter anderem Reste und Verschnitt bestehender Edelsteine vorgesehen. Der Bericht ist eine kurze Vorschau, Angaben zu Prozessparametern, Zeitplan oder Ergebnissen fehlen. Die Arbeit befindet sich im Forschungsstadium und zeigt, wie additive Fertigung gedruckte Metallstrukturen mit Kristallwachstum verbinden könnte.</summary_de>

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Desktop 3D-Druck

Sculpteo druckt TPU-Füße für Luxbags leichten Gitarrenkoffer aus Aluminium

Sculpteo hat Schutzfüße für den Gitarrenkoffer Plum' Case des französischen Herstellers Luxbag entworfen und gefertigt, im Verfahren Multi Jet Fusion mit TPU. Die Füße sorgen für Halt, dämpfen Stöße und kaschieren Kratzer, ohne das Gewicht des rund 4,2 kg schweren Koffers wesentlich zu erhöhen. Die Fertigung kommt ohne eigene Formen aus und eignet sich für kleine und mittlere Serien.

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Desktop 3D-Druck

Test: Formlabs Form Studio 1 bringt Harzdrucker für 699 Dollar mit Fokus auf eigene Harze

Ein Test von Tom's Hardware zum Formlabs Form Studio 1, dem ersten Harzdrucker von Formlabs für Endverbraucher, lobt den Druck ohne Aufsicht, den großen Touchscreen und die Harzkartusche. Der Drucker startet bei 699 US-Dollar und ist auf die eigenen Alpha-Harze ausgelegt, ein offener Materialmodus erlaubt Fremdharze mit zusätzlicher Kalibrierung. Als Schwäche nennt der Tester die etwas wackelige Haube.

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Wirtschaft

Texas: Jury spricht Stratasys 27,6 Mio. Dollar gegen Bambu Lab zu

Eine Jury in Texas hat entschieden, dass die Drucker der ersten Generation von Bambu Lab (X1, P1, A1) Stratasys-Patente zu Prime Towers und Bettnivellierung verletzen, und Stratasys 27,6 Millionen Dollar zugesprochen. Es gibt keine Unterlassungsverfügung, und das Urteil betrifft nur US-Patente. Ein europäisches Gericht hatte Stratasys' Eilantrag zuvor abgewiesen. Bambu Lab will Rechtsmittel einlegen.

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Desktop 3D-Druck

Test: Anycubic Photon P1 MAX, Resindrucker mit 12K-Display ab 1.103 Dollar

Tom's Hardware hat den Anycubic Photon P1 MAX getestet, einen größeren Resindrucker, der den Mono M7 Max ablöst und das Design des kleineren Photon P1 übernimmt. Er bietet ein monochromes 12K-Display, ein beheiztes Harzbecken und eine Displayabdeckung namens Wave Release. Der Tester bewertet ihn positiv, bemängelt aber eine frühe Firmware mit Fehler bei der Plattform-Nivellierung.

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Materialien

PETG verzeiht Vernachlässigung besser als PLA: Chemie und Test mit altem Filament

Ein Hackaday-Beitrag vergleicht PETG- und PLA-Filament für FDM und behandelt Polymerchemie, Alterung und Recycling. Der Autor druckte zudem eine Kettenführung von einer ungetrockneten PETG-Spule aus März 2023, die nachlässig gelagert war. Der Druck gelang sauber, ohne Sprödigkeit und ohne Fadenziehen, was zur Fachliteratur über die Stabilität von PETG passt.

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Desktop 3D-Druck

Desktop-UV-Drucker und Eigenbauten prägen das Open Sauce 2026

Auf dem Maker-Festival Open Sauce in San Mateo sah ein Reporter von Tom's Hardware Desktop-UV-Drucker von xTool, EufyMake und Morpho, einen Flash-Cure-Harzdrucker der UC Berkeley sowie neue FDM-Geräte von Prusa Research, Snapmaker und Elegoo. Der Bericht zeigt, wie UV-Druck, eine Industrietechnik, zu kleinen Firmen und Privatnutzern wandert.

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Desktop 3D-Druck

Prusa bringt XL, Core One und Core One L als Generation 2 mit "+"

Prusa Research rüstet XL, Core One und Core One L auf zweite Generationen mit "+" auf. Alle Modelle erhalten einen Düsenabstreifer und feinere Riemen. Aktuell verkaufte Geräte werden bereits damit ausgeliefert, offene Bestellungen umgestellt, ohne Preiserhöhung. Nachrüstsätze für Bestandskunden sollen bis September im Webshop erscheinen.

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Desktop 3D-Druck

HeyGears startet Kickstarter für G1: Desktop-Drucker für Farb-3D und UV-Druck

HeyGears hat am 23. Juli eine Kickstarter-Kampagne für die G1 Series gestartet, ein modulares Desktop-System, das vollfarbigen 3D-Druck mit UV-Druck von Texturen und flachen Grafiken verbindet. Die Super-Early-Bird-Preise beginnen bei 1.999 US-Dollar. Zielgruppe sind Kreative, Personalisierungsbetriebe und kleine Produktionsstudios, die farbige Teile ohne Handbemalung wollen.

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Forschung

OpenCAL: Volumetrischer Harzdrucker als Open-Source-Bauplan für 1.400 Dollar

Ein Team der UC Berkeley hat OpenCAL veröffentlicht, einen Open-Source-Bauplan für einen Drucker mit Computed Axial Lithography, der ein ganzes Bauteil in einem rotierenden Harzgefäß binnen Minuten formt. Das Gerät kostet rund 1.400 Dollar und lässt sich an einem Nachmittag aufbauen. Damit gelangt ein bislang überwiegend akademisches Verfahren in Makerspaces und kleine Werkstätten.

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Desktop 3D-Druck

Koobz baut Druckerfarm mit Bambu Lab für TPU-Schuhe auf Abruf in Kalifornien aus

Koobz, ein US-Hersteller für Schuhe auf Abruf, fertigt auf einer Flotte von Bambu-Lab-Druckern, vor allem der Serie H2D, komplette Schuhe aus TPU. Laut einer Fallstudie von Bambu Lab wuchs die Flotte von etwa 50 auf rund 100 Geräte, bis Ende 2026 sind mehr als 500 geplant. Das Unternehmen gibt an, ohne Werkzeuge auszukommen und mit Fabriken im Ausland bei den Kosten mithalten zu können.

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