Food-contact status is not a property of a material, it's a property of a finished part made through a proven, documented process. A certificate on a powder...
Das Startup Studio 3e8 aus Somerville, Massachusetts, hat mit dem Mesa 1 einen Desktop-Metalldrucker mit eigenem Sinterofen vorgestellt. Die Kickstarter-Kampagne startet am 1. Dezember 2026, die Preise beginnen bei 3.500 US-Dollar. Laut Hersteller kommt das System ohne Laser, Binder, loses Pulver und Stützstrukturen aus.
Bambu Lab nimmt Aimia, ein KI-Modellierungsstudio, in den Werkzeugbereich seiner Plattform MakerWorld auf. Laut Anbieter entsteht aus einer kurzen Textbeschreibung oder einem Foto innerhalb weniger Minuten ein druckbares 3D-Modell, Vorkenntnisse im Modellieren sind nicht nötig. Der Dienst ist noch nicht allgemein verfügbar, Interessierte können sich vorerst für eine Warteliste registrieren. Der Ablauf umfasst laut Bericht vier Schritte, beginnend mit einer Texteingabe. Angaben zu Preisen, Starttermin und Modellqualität liegen nicht vor. Für Anwender am Desktop-Drucker könnte das Werkzeug die Hürde für eigene Bauteile senken, die Modelle sollten vor dem Druck dennoch geprüft werden.
Am Centre for Print Research der University of the West of England entwickeln Forschende ein hybrides Verfahren, bei dem Keimkristalle während des Druckens in Platinbauteile eingebracht werden. Im Projekt neo-gemstone unter Leitung von Sofie Boons sollen nach dem Druck Rubine und Saphire in den Schmuckfassungen wachsen. Als Ausgangsmaterial sind unter anderem Reste und Verschnitt bestehender Edelsteine vorgesehen. Der Bericht ist eine kurze Vorschau, Angaben zu Prozessparametern, Zeitplan oder Ergebnissen fehlen. Die Arbeit befindet sich im Forschungsstadium und zeigt, wie additive Fertigung gedruckte Metallstrukturen mit Kristallwachstum verbinden könnte.</summary_de>
Sculpteo hat Schutzfüße für den Gitarrenkoffer Plum' Case des französischen Herstellers Luxbag entworfen und gefertigt, im Verfahren Multi Jet Fusion mit TPU. Die Füße sorgen für Halt, dämpfen Stöße und kaschieren Kratzer, ohne das Gewicht des rund 4,2 kg schweren Koffers wesentlich zu erhöhen. Die Fertigung kommt ohne eigene Formen aus und eignet sich für kleine und mittlere Serien.
Ein Test von Tom's Hardware zum Formlabs Form Studio 1, dem ersten Harzdrucker von Formlabs für Endverbraucher, lobt den Druck ohne Aufsicht, den großen Touchscreen und die Harzkartusche. Der Drucker startet bei 699 US-Dollar und ist auf die eigenen Alpha-Harze ausgelegt, ein offener Materialmodus erlaubt Fremdharze mit zusätzlicher Kalibrierung. Als Schwäche nennt der Tester die etwas wackelige Haube.
Eine Jury in Texas hat entschieden, dass die Drucker der ersten Generation von Bambu Lab (X1, P1, A1) Stratasys-Patente zu Prime Towers und Bettnivellierung verletzen, und Stratasys 27,6 Millionen Dollar zugesprochen. Es gibt keine Unterlassungsverfügung, und das Urteil betrifft nur US-Patente. Ein europäisches Gericht hatte Stratasys' Eilantrag zuvor abgewiesen. Bambu Lab will Rechtsmittel einlegen.
Make: 3D printing hat den FilaDC i10 von Inslogic und Sunlu getestet, einen Schrank für bis zu 10 Spulen für 199 Dollar. Er entfeuchtet mit PTC und Molekularsieb bei Raumtemperatur statt mit Heißluft. Der Tester sah, dass Stringing nach dem Trocknen von fünf Spulen verschwand, und lobte den leisen Betrieb und die einfache Einrichtung.
Tom's Hardware hat den Anycubic Photon P1 MAX getestet, einen größeren Resindrucker, der den Mono M7 Max ablöst und das Design des kleineren Photon P1 übernimmt. Er bietet ein monochromes 12K-Display, ein beheiztes Harzbecken und eine Displayabdeckung namens Wave Release. Der Tester bewertet ihn positiv, bemängelt aber eine frühe Firmware mit Fehler bei der Plattform-Nivellierung.
Ein Hackaday-Beitrag vergleicht PETG- und PLA-Filament für FDM und behandelt Polymerchemie, Alterung und Recycling. Der Autor druckte zudem eine Kettenführung von einer ungetrockneten PETG-Spule aus März 2023, die nachlässig gelagert war. Der Druck gelang sauber, ohne Sprödigkeit und ohne Fadenziehen, was zur Fachliteratur über die Stabilität von PETG passt.
Auf dem Maker-Festival Open Sauce in San Mateo sah ein Reporter von Tom's Hardware Desktop-UV-Drucker von xTool, EufyMake und Morpho, einen Flash-Cure-Harzdrucker der UC Berkeley sowie neue FDM-Geräte von Prusa Research, Snapmaker und Elegoo. Der Bericht zeigt, wie UV-Druck, eine Industrietechnik, zu kleinen Firmen und Privatnutzern wandert.
Prusa Research rüstet XL, Core One und Core One L auf zweite Generationen mit "+" auf. Alle Modelle erhalten einen Düsenabstreifer und feinere Riemen. Aktuell verkaufte Geräte werden bereits damit ausgeliefert, offene Bestellungen umgestellt, ohne Preiserhöhung. Nachrüstsätze für Bestandskunden sollen bis September im Webshop erscheinen.
Sovol sammelt auf Kickstarter Geld für den M1D, einen quelloffenen Desktop-3D-Drucker mit zwei unabhängigen Düsen und sieben wechselbaren Werkzeugköpfen. Die Kampagne liegt über 2,8 Millionen Dollar bei einem Ziel von rund 191.000 Dollar. Die Early-Bird-Preise beginnen bei 1.299 Dollar, die Auslieferung ist ab November geplant.
ELEGOO stellt den Filamenttrockner H1 HT vor, der bis zu 85 °C erreicht und mit jedem FDM-Drucker nutzbar sein soll. Er richtet sich gegen feuchtigkeitsbedingte Druckfehler, vor allem bei PA und PC. Das Unternehmen sieht ihn als weiteren Baustein seines FDM-Angebots.
HeyGears hat am 23. Juli eine Kickstarter-Kampagne für die G1 Series gestartet, ein modulares Desktop-System, das vollfarbigen 3D-Druck mit UV-Druck von Texturen und flachen Grafiken verbindet. Die Super-Early-Bird-Preise beginnen bei 1.999 US-Dollar. Zielgruppe sind Kreative, Personalisierungsbetriebe und kleine Produktionsstudios, die farbige Teile ohne Handbemalung wollen.
Ein Team der UC Berkeley hat OpenCAL veröffentlicht, einen Open-Source-Bauplan für einen Drucker mit Computed Axial Lithography, der ein ganzes Bauteil in einem rotierenden Harzgefäß binnen Minuten formt. Das Gerät kostet rund 1.400 Dollar und lässt sich an einem Nachmittag aufbauen. Damit gelangt ein bislang überwiegend akademisches Verfahren in Makerspaces und kleine Werkstätten.
Bambu Lab hat PLA Pure vorgestellt, ein PLA-Filament aus fünf Zutaten, die alle auf der Positivliste der EU-Verordnung 10/2011 für Lebensmittelkontakt stehen. Das Material trägt zudem das Emissionszertifikat UL 2904 GREENGUARD und hat die Spielzeugprüfung nach EN 71-3 bestanden. Es kostet 24,99 US-Dollar mit Spule oder 21,99 US-Dollar als Nachfüllpackung.
Koobz, ein US-Hersteller für Schuhe auf Abruf, fertigt auf einer Flotte von Bambu-Lab-Druckern, vor allem der Serie H2D, komplette Schuhe aus TPU. Laut einer Fallstudie von Bambu Lab wuchs die Flotte von etwa 50 auf rund 100 Geräte, bis Ende 2026 sind mehr als 500 geplant. Das Unternehmen gibt an, ohne Werkzeuge auszukommen und mit Fabriken im Ausland bei den Kosten mithalten zu können.
ELEGOO teilt mit, dass das Mehrfarbsystem für den Desktop-Drucker Centauri Carbon die angestrebte Leistung noch nicht erreicht und kein Veröffentlichungstermin zugesagt werden kann. Das Hardware-Design ist abgeschlossen, die Firmware wird noch optimiert. Besitzer können einen Gutschein oder eine Garantieverlängerung wählen.
ELEGOO gibt bekannt, dass der Resin-3D-Drucker Mars 5 Ultra einen Red Dot Award: Product Design 2025 erhalten hat. Als Gründe nennt das Unternehmen Tilt-Release, automatische Nivellierung, abschnittsweise Belichtung und eine KI-Kamera. Der Drucker richtet sich an Einsteiger im Resin-Druck.
Elegoo hat mit Nexprint eine Online-Plattform gestartet, auf der Nutzer 3D-Modelle teilen und herunterladen. Sie ist an Elegoo Slicer und OrcaSlicer angebunden und belohnt Ersteller für eigene Entwürfe. Die Plattform befindet sich noch in einer frühen Phase.
Elegoo hat eine Serie faserverstärkter Filamente für FDM-Drucker vorgestellt: PETG-CF, PETG-GF und PAHT-CF. In den USA beginnen die Preise bei 9,99 Dollar für 0,5 kg. Laut Elegoo sind geringe Vertrautheit und hohe Kosten die Hauptgründe, warum Nutzer solche Filamente bisher nicht ausprobiert haben. Weitere Varianten sind in Entwicklung.