Xact Metal nimmt seit dem 23. Oktober 2026 Bestellungen für den XM300G an, ein größeres Laser-Pulverbettsystem, dessen erste Auslieferungen für Mitte 2027 geplant sind. Zudem meldet das Unternehmen im zweiten und dritten Quartal 2026 die bisher stärksten Auftragseingänge. Damit überträgt Xact Metal seinen günstigen LPBF-Ansatz für kleinere Fertiger auf größere Bauteile und höhere Stückzahlen.
Advanced Manufacturing Partners (AMP), strategischer Partner von ACMI, richtet seine Flaggschiff-Fabrik in Austin, Texas ein. Im Maschinenpark steht nach Angaben von AMP die weltweit erste ausgelieferte AMCM M 8K mit 800 x 800 x 1200 mm Bauraum und acht 1-kW-Lasern. Die offizielle Eröffnung ist für Anfang 2027 geplant.
BigRep, Berliner Hersteller großformatiger Industriedrucker, ist rund zwei Jahre nach dem Börsengang wieder in Privatbesitz. Eigentümer sind nun drei Familieninvestoren, die das Unternehmen schon zuvor unterstützten. Parallel öffnete BigRep weltweit die Bestellungen für den ALTRA 670 mit 1200 x 700 x 800 mm Bauraum für technische Polymere. Der Umsatz stieg nach Firmenangaben in zwölf Monaten um etwa 45 %.
Lynxter hat OVERTIME vorgestellt, ein patentiertes Zusatzmodul für die Silikondrucker S300X LIQ21 und LIQ11. Es adressiert die Aushärtezeit des Silikons im Druckkopf, die die Druckdauer begrenzt, und soll nach Herstellerangabe 36-fach mehr Druckautonomie bringen. Vorgestellt wird es auf der Formnext, Stand 12.1, B71.
SnowX baute bis 2024 einen Metall-Drucker nach dem Laser-Pulverbett-Verfahren, der auf einen Schreibtisch passt und echte Metallteile druckte. Laut Gründer Fangda XU griffen selbst die eigenen Ingenieure selten darauf zurück. Der von 3Dnatives wiedergegebene Bericht wirft die Frage auf, was Desktop-Metalldruck über eine kleine Bauform hinaus braucht.
Das US-Startup Scrap Labs entwickelt den Scrap 1, einen Desktop-Drucker für das Laser-Pulverbettschmelzen (LPBF), dessen Aufbau fast vollständig aus FDM-gedruckten Bauteilen besteht. Industrielle LPBF-Anlagen kosten meist sechsstellige Beträge und benötigen einen eigenen Raum, was das Unternehmen vermeiden will. Der Bericht nennt einen Einstiegspreis, der verfügbare Text bricht jedoch vor der Zahl ab.
Stratasys meldet, dass General Motors seine FDM-Systeme in mehr als 20 Fertigungsstandorten ausrollt. Die Werksteams drucken damit Werkzeuge, Vorrichtungen, Lehren, Fertigungshilfen und einzelne Endverwendungsteile und teilen bewährte Anwendungen zwischen den Standorten. Auf der IMTS 2026 zeigt Stratasys dazu ein Video an seinem Stand.
Stratasys hat mit der F870 ein großformatiges FDM-System mit vollständig beheizter Kammer vorgestellt, das für Werkzeuge, Vorrichtungen und produktionsnahe Teile in der Fertigung gedacht ist. Toyota Production Engineering in Kentucky und Rivian in Michigan prüfen Geräte vor der kommerziellen Verfügbarkeit. Gezeigt wird die Maschine auf der IMTS 2026 in Chicago vom 14. bis 19. September.