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Desktop 3D-Druck

QIDI Plus5 im Test: geschlossener 370-°C-Drucker für 749 Dollar unter Bambu Lab H2S

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QIDI Plus5 im Test: geschlossener 370-°C-Drucker für 749 Dollar unter Bambu Lab H2S
Bild: Tom's Hardware

Tom's Hardware hat den QIDI Plus5 getestet, einen geschlossenen Hochtemperatur-Desktopdrucker, der am 5. August 2026 für 749 Dollar erschienen ist. Der Tester sieht ihn als starkes Preis-Leistungs-Angebot gegenüber Bambu Labs H2-Serie, größte Schwäche ist der unzuverlässige Farbwechsel der QIDI Box.

Die wichtigsten Fakten
  • Marktstart 5. August 2026, 749 Dollar solo, 899 Dollar als Combo mit QIDI Box
  • Düse bis 370 °C, Bett 120 °C, aktive Kammerheizung bis 65 °C
  • Rund 18 % mehr Bauraum als beim Plus4 bei ähnlicher Stellfläche
  • Bambu Lab H2S zum Vergleich mit 1.399 Dollar genannt

Kontext Ein Core-XY-Antrieb bewegt den Druckkopf mit zwei gekoppelten Riemen in der Horizontalebene, während das Druckbett die vertikale Achse übernimmt.

Was ändert sich gegenüber dem Plus4?

Der Plus5 bietet einen Bauraum von 320 mal 320 mal 300 Millimetern, je Achse 20 mm mehr als der Plus4. Laut Test sind das 18 % mehr bei fast gleicher Stellfläche. Das Gerät wiegt 29 kg. Die Düse erreicht 370 °C, das Bett 120 °C und die aktiv beheizte Kammer 65 °C, was der Tester mit Materialien wie PPS, PA und PC verbindet. Der Einführungspreis von 749 Dollar liegt 50 Dollar unter dem des Plus4 zum Start.

Wie ist der Drucker aufgebaut?

Er nutzt ein Core-XY-System mit 9-mm-Riemen, einer Linearschiene auf der X-Achse, Linearstangen auf Y und vier Stangen auf Z, angetrieben von zwei Spindeln. Die kompakte Ganzmetalldüse, die auch im QIDI Q2 steckt, hat einen Einsatz aus gehärtetem Stahl. Ein HEPA- und Aktivkohlefilter hinten hält Dämpfe von ABS und ASA zurück, eine 1080p-Kammerkamera unterstützt Überwachung und KI-Fehlererkennung. Die Glasabdeckung lässt sich für Niedertemperaturmaterialien zurückschieben, die Frontklappe öffnet 180 Grad. Der optionale QIDI Polar Cooler bläst gekühlte Luft auf den Extruder, um Wärmestau zu begrenzen; der Tester hat ihn nicht geprüft.

Wie schlägt er sich im Einsatz?

Der Aufbau ist fast fertig ab Werk, die automatische Nivellierung arbeitete zuverlässig. Das Laden von Filament ist über den Touchscreen einfach, doch der Bowden-Schlauch hinten ist umständlich zu erreichen, und das Filament verhakt sich am Kuppler. QIDI Studio basiert auf BambuStudio und ist Nutzern von Bambu Studio und ORCA Slicer vertraut. Testdrucke in PLA, PCTG, TPU und ASA gelangen gut, ein Benchy dauerte 32 Minuten mit leichtem Fadenziehen. Die QIDI Box konnte am Plus5 nicht getestet werden und überzeugte am Q2 nicht. Wechsle sie Farben zuverlässiger, wäre Bambu Lab stärker gefordert. Der Quelltext endet vor dem Fazit des Tests.

Was das bedeutet

Für kleine Fertiger senkt ein geschlossener Drucker unter 1.000 Dollar mit 370-°C-Düse und gefilterter Kammer die Einstiegskosten für Prototypen, Vorrichtungen und Halterungen aus technischen Polymeren. Es bleibt ein Desktopgerät: Der Test bewertet Druckqualität, nicht Materialzertifizierung, Wiederholgenauigkeit oder Prozessdokumentation, Serienteile brauchen eine eigene Qualifizierung. Die Zuverlässigkeit im Multimaterialbetrieb ist hier nicht belegt, was für Konzepte mit automatischem Farb- oder Materialwechsel relevant ist.

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Häufige Fragen

Was kostet der QIDI Plus5?

Solo kostet er 749 Dollar, die Combo mit QIDI Box 899 Dollar. Zum Vergleich nennt der Test die Bambu Lab H2S mit 1.399 Dollar.

Welche Temperaturen erreicht der QIDI Plus5?

Die Düse erreicht bis zu 370 °C, das Bett 120 °C und die aktiv beheizte Kammer 65 °C.

Was ist der Hauptkritikpunkt im Test?

Der Tester nennt den unzuverlässigen Farbwechsel der QIDI Box und findet das Laden von Filament am hinteren Bowden-Schlauch umständlich.

Zu den Originalberichten
  1. Tom's Hardware 3D printing, 12. Aug. 2026

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe von KI aus den verlinkten Berichten erstellt, unter der redaktionellen Verantwortung von Svetozar Kolesar.