Was ändert sich gegenüber dem Plus4?
Der Plus5 bietet einen Bauraum von 320 mal 320 mal 300 Millimetern, je Achse 20 mm mehr als der Plus4. Laut Test sind das 18 % mehr bei fast gleicher Stellfläche. Das Gerät wiegt 29 kg. Die Düse erreicht 370 °C, das Bett 120 °C und die aktiv beheizte Kammer 65 °C, was der Tester mit Materialien wie PPS, PA und PC verbindet. Der Einführungspreis von 749 Dollar liegt 50 Dollar unter dem des Plus4 zum Start.
Wie ist der Drucker aufgebaut?
Er nutzt ein Core-XY-System mit 9-mm-Riemen, einer Linearschiene auf der X-Achse, Linearstangen auf Y und vier Stangen auf Z, angetrieben von zwei Spindeln. Die kompakte Ganzmetalldüse, die auch im QIDI Q2 steckt, hat einen Einsatz aus gehärtetem Stahl. Ein HEPA- und Aktivkohlefilter hinten hält Dämpfe von ABS und ASA zurück, eine 1080p-Kammerkamera unterstützt Überwachung und KI-Fehlererkennung. Die Glasabdeckung lässt sich für Niedertemperaturmaterialien zurückschieben, die Frontklappe öffnet 180 Grad. Der optionale QIDI Polar Cooler bläst gekühlte Luft auf den Extruder, um Wärmestau zu begrenzen; der Tester hat ihn nicht geprüft.
Wie schlägt er sich im Einsatz?
Der Aufbau ist fast fertig ab Werk, die automatische Nivellierung arbeitete zuverlässig. Das Laden von Filament ist über den Touchscreen einfach, doch der Bowden-Schlauch hinten ist umständlich zu erreichen, und das Filament verhakt sich am Kuppler. QIDI Studio basiert auf BambuStudio und ist Nutzern von Bambu Studio und ORCA Slicer vertraut. Testdrucke in PLA, PCTG, TPU und ASA gelangen gut, ein Benchy dauerte 32 Minuten mit leichtem Fadenziehen. Die QIDI Box konnte am Plus5 nicht getestet werden und überzeugte am Q2 nicht. Wechsle sie Farben zuverlässiger, wäre Bambu Lab stärker gefordert. Der Quelltext endet vor dem Fazit des Tests.
