Metal 3D Printing in the Defense Industry, Six Technologies You Should Know
I have been following this industry for ten years. This is the first in a series of three texts on additive manufacturing in the defense industry, and it...
Nachrichten zur additiven Fertigung und europäische Preise, mit unabhängigem Expertenkommentar
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This is the second text in the series on additive manufacturing in the defense industry. The first text covered metal 3D printing, this one covers plastic....
Metal 3D printing is growing, but slower and more selectively than predicted. What independent reports show for 2025 and 2026, who drives growth and what it means for companies in the region.
Nikon Advanced Manufacturing hat vom US-Verteidigungsministerium (Department of War) den Auftrag erhalten, mehrere angepasste Laser-Pulverbettanlagen mit zwei Metern Bauhöhe zu liefern. Sie sind für Mittelsektionen des Marschflugkörpers Tomahawk und ähnliche Bauteile gedacht. Die Arbeiten laufen im Technologiezentrum in Long Beach, das Ministerium finanziert die Großformat-Kapazität direkt.
Aurora Labs, ein australisches Unternehmen für die additive Fertigung von Metall, nimmt über eine Aktienplatzierung 6 Mio. A$ auf, um die Produktion seiner AU4-Turbojets für Verteidigung und Luftfahrt auszubauen. Das Geld fließt in Produktionslinien, handelsübliche Metalldrucker und Personal. Die Finanzierung zeigt den Wechsel vom Verkauf von Drucktechnik zur Herstellung von Triebwerken, bei weiterhin geringem Jahresumsatz.
Das Youngstown Innovation Hub for Aerospace & Defense in Ohio sucht US-Firmen, die Komponenten und Fertigungsleistungen für kleine unbemannte Luftfahrzeugsysteme (sUAS) liefern können. Die Initiative wird vom National Center for Defense Manufacturing and Machining (NCDMM) betreut und richtet sich vor allem an Betriebe aus Ohio. Auch Dienstleister mit additiven Verfahren kommen grundsätzlich in Frage, wenn sie die geforderten Qualitäts- und Zertifizierungsstandards erfüllen. Für die Branche zeigt der Aufruf, dass US-Drohnenlieferketten regionale Fertigungskapazitäten suchen und additive Produktion Teil des Angebots sein kann. Der Teaser nennt weder Frist, Budget noch Stückzahlen, Details sollten direkt beim NCDMM erfragt werden.
Das US-Rüstungsunternehmen Firehawk Defense hat in einer Series-D-Finanzierungsrunde mehr als 150 Millionen US-Dollar eingesammelt. Die Bewertung liegt laut Bericht bei über 1,4 Milliarden US-Dollar. Angeführt wurde die Runde von Advent und Rochefort Asset Management. Das Kapital soll vor allem den Ausbau eines Fertigungsverfahrens unterstützen, bei dem thermoplastische Raketentreibstoffe auch im 3D-Druck verarbeitet werden können. Weitere Angaben zu Stückzahlen, Kunden oder Zeitplänen liegen im Teaser nicht vor.
Die Sandia National Laboratories berichten erste Ergebnisse von CAMINO, ihrem am 12. Februar eröffneten Zentrum für fortgeschrittene Fertigung. Mit additiver Fertigung erhielt ein internes Team Teile in einer Woche, während die Zerspanung vier bis sechs Monate braucht. Das Zentrum dient Entwicklung und Schulung, nicht der Serienproduktion.
Eine Auswertung von AMPulse zu Eigenkapitalfinanzierungen von 2021 bis 2025 zeigt unterschiedliche Entwicklungen in China und den USA. In China sank die Zahl der finanzierten AM-Anbieter von 117 (2021-2022) auf 100 (2024-2025), während metallorientierte Unternehmen von 49 auf 53 stiegen. Ihr Anteil wuchs von rund 42 % auf 53 %, Polymer-Anbieter fielen von 46 auf 16. In den USA blieb der Metallanteil bei etwa 28 %. Die Zahl der finanzierten US-Unternehmen sank von 90 (2021) auf 61 (2025), die Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung bewegte sich jedoch jährlich zwischen 18 und 21 Firmen und stellte 2025 rund 34 % der Gruppe. Die Auswertung zählt erfasste Empfänger, nicht investierte Summen. AM Research beziffert den Servicebereich 2025 auf rund 53 % des 16-Milliarden-Dollar-Marktes.
Precision Resource richtet zwei Standorte für die additive Fertigung ein, in Huntington Beach (Kalifornien) und Shelton (Connecticut). Beide sollen im ersten Quartal 2027 in Betrieb gehen. Dort werden Metalldrucker von 3D Systems mit Wärmebehandlung und Zerspanung verbunden, damit gedruckte Teile für zivile und Verteidigungskunden im eigenen Haus fertig werden.
Das spanische Unternehmen Reinforce3D verstärkt gedruckte Bauteile nach dem Druck, indem es Endlosfasern durch eingeplante Kanäle in der Geometrie einbringt. Impac Systems Engineering in Texas ist nun exklusiver Distributor für die USA und Kanada und betreibt ein CFIP-Delta-System für Vorführungen. Ein dokumentiertes VTOL-Drohnenprojekt liefert Zahlen zu Gewicht und Taktzeit.
Das US-Rüstungstechnikunternehmen Kratos hat einen Metalldrucker des Typs AMCM M 8K erworben. Die Anlage soll an einem Standort in Odon im US-Bundesstaat Indiana aufgestellt werden. Ziel ist es, die Kapazitäten für große Metallbauteile auszubauen, vor allem für Entwicklungs- und Testprogramme in der Hyperschalltechnik. Der Bericht beschreibt die Maschine als großformatiges System. Weitere technische Angaben wie Bauraum oder Prozessdetails liegen im vorliegenden Auszug nicht vor.
Kratos Defense & Security Solutions installiert am Indiana Payload Integration Facility in Odon eine AMCM M 8K, ein großformatiges Mehrlaser-Pulverbettsystem für Metall der EOS-Marke AMCM. Die Maschine soll große Bauteile für kostengünstige Hyperschallsysteme mit hoher Taktung fertigen. Der Schritt zeigt, dass Rüstungsunternehmen großformatiges Metall-AM zunehmend im eigenen Haus aufbauen.
X-Bow Systems, ein Hersteller von Feststoffraketenmotoren mit additiver Fertigung, hat mit Leidos vereinbart, Booster für das Programm Low-Cost Containerized Munition (LCCM) der US Army zu entwickeln und zu bauen. Das Programm gehört zur Initiative "Arsenal of Freedom", die die US-Rüstungsindustrie stärken soll. X-Bow nennt über 2.100 bereits gefertigte einsatzfähige Motoren.
Kalifornien hat ein Gesetz verabschiedet, das Hersteller von 3D-Druckern zu Funktionen verpflichtet, die den Druck von Schusswaffen blockieren. Das gilt aber erst, wenn ASTM International eine Norm dafür veröffentlicht. Nach New York ist es der zweite US-Bundesstaat mit einer solchen Regel. Ohne Norm könnte die Pflicht nie greifen.
Japans Beschaffungsbehörde ATLA hat die Serienbeschaffung der Terra B1 freigegeben, einer gedruckten Abfangdrohne von Terra Drone, nachdem die Maritime Selbstverteidigungsstreitmacht sie in einer Vorführung getestet hatte. Die B1 baut auf dem Modell A1 auf, das die Ukraine bereits einsetzt. Die Fertigung in Japan soll im September beginnen.
Ein Bundesrichter im Northern District of Texas hat die ATF-Regel von 2022 aufgehoben, die umbaufähige Waffenteile-Bausätze wie vollständige Schusswaffen behandelt. Für den 3D-Druck ist das relevant, weil mehrere US-Bundesstaaten unabhängig davon Beschränkungen für Drucker wegen Ghost Guns vorantreiben. Eine Berufung vor dem Fifth Circuit gilt als wahrscheinlich.
Auf der Überfahrt zu RIMPAC 2026 fertigte eine containerisierte xCell-Fabrik an Bord der USS Essex zwölf Squall-Drohnen und mehr als 1.000 Teile. Es war der erste Seeeinsatz der Plattform von Firestorm Labs, der Druck lief auch bei Wellen von bis zu 12 ft weiter. Unter den Teilen waren Ersatzteile für Apache-Hubschrauber.
Stratasys meldet für das zweite Quartal 2026 einen Umsatz von 137,6 Millionen US-Dollar, nahezu auf Vorjahresniveau und 3,7 Prozent über dem ersten Quartal. Das Verbrauchsmaterial erreichte mit 66,3 Millionen Dollar einen Rekord, der Umsatz in Luftfahrt und Verteidigung stieg um 17 Prozent. Unterm Strich steht dennoch ein GAAP-Nettoverlust von 16,9 Millionen Dollar. Die Jahresziele bleiben, doch der operative Cashflow wird 2026 nicht mehr positiv erwartet.
Stratasys hat im Rahmen der Modernization Challenge 2026 von America Makes und dem US-Verteidigungsministerium (Department of War) 7,8 Millionen Dollar Förderung erhalten. Das auf 24 Monate angelegte Projekt entwickelt eine Qualitätssicherung direkt im Prozess für die industriellen FDM-Plattformen F3300 und F900. Prozessdaten aus dem Bauprozess sollen die nachgelagerte Prüfung und Qualifizierung verringern.
UltiMaker hat den Factor 4 Plus angekündigt, einen neuen Drucker für den kontinuierlichen Einsatz in Industrie und Verteidigung. Die Meldung erschien am 21. Mai 2026. Die vorliegende Quelle nennt nur die Überschrift, daher sind technische Daten, Preis und Verfügbarkeit hier nicht bestätigt.